Carin König, Immobilienmaklerin im eigenen Familienunternehmen. Sie ist keine gebürtige Sylterin, aber sie ist heute leidenschaftliche Sylterin. Als sie an einem Samstagvormittag im Frühjahr 2011 in der Sylter Rundschau las, das die Langzeitdokumentation “Tschüss Tristesse” zum touristischen Umbruch im Sylter Süden ein kulturelles Online Pilotprojekt für die Insel Sylt werden soll, war sie dabei. Noch an diesem Vormittag bekam die Autorin von Carin König per Facebook eine Nachricht, dass sie sich als Sponsorin beteiligen möchte.
Nun haben sich Autorin und Sponsorin persönlich in Westerland kennengelernt. Und endlich bekam die Autorin eine Antwort auf ihre wichtigste Frage: Warum hat Carin König so spontan das Projekt unterstützt, obwohl sie weder die Autorin noch den Film vorher kannte? Ihre Antwort: “Wegen des Idealismus, der da drin steckt. Wer macht denn so etwas heute noch? Wer, wenn nicht Leute wie ich, können solch ein Projekt finanziell unterstützen. Das ist etwas Positives für unsere Insel, auf der sich ja – wie überall anders auch – vieles nur noch ums Geld verdienen dreht. Mit solch einem Projekt wird nie jemand den großen Profit machen.”
Das stimmt. Und solch eine Unterstützung motiviert. Für das Familienunternehmen König, das gleich doppelt als Sponsorin aktiv wurde, ist es klassische Internet-Werbung. Auf einer Seite, die immer stärker Interesse findet, wie die Abrufzahlen belegen. Aber es Internet-Werbung für einen guten Zweck. Mit diesem Sponsoren-Beitrag finanziert die Autorin nun ihre Kosten für die zwei Aktionswochen in Hörnum und ihre Suche nach Aufbauhelfern für das 1. Online Museum auf Sylt.

 

Kommentare sind geschlossen

Set your Twitter account name in your settings to use the TwitterBar Section.